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Ein künstlerisches Leben

Von Jugend auf an widmet Wolfgang alle Kraft der Kunst, auch durch seine Lehrtätigkeit hat er seine Passion auf die nachfolgende Generation vermittelt und eine große Anzahl von „Künstlern/innen“ gefördert, was er in der Ausstellung 2000 im Kunststall gezeigt hat.

Angefangen hat alles mit dem Kunststudium in Berlin und in den nachfolgenden Jahren mit der Tätigkeit als „Kunsterzieher“ an Gymnasien, der Familie Martens und zahlreichen Wegbegleitern hat sich diese Idee vertieft und in dem Atelierhaus „Kunststall“ seine bescheidene Wirkungsstätte gefunden.

Die kunstgeschichtlichen Studien haben Wolfgang verständlich gemacht, dass die Kunst
sich in einem Wandel befindet und, dass der Künstler ein Kind seiner Zeit ist, und er sich am
Hergebrachten orientieren darf, aber stets darüber hinausgehen sollte.

Lebensschule

Es sollte also stets darum gehen „seinen eigen Weg zu gehen“, somit kann die Kunsterziehung eine Art von  Lebensschule werden, wie sie es in unserem kulturellen Verständnis und zahlreichen Kursen von der VHS bis hin zum „Studium Generale“ für viele Bürger bereits geworden ist.

Kunst kann also zur Freiheit im Denken, Schaffen und Leben beitragen. Was jedoch, wenn diese Kunst zum Zirkelschluss wird und eingeübte Muster ohne jeder Hinterfragung nur noch reproduziert werden?

Otto Pankok hat einmal gesagt, was auch für Wolfgang Martens zutrifft:“ Du sollst dich vor dem persönlichen Stil hüten“. Das Festfahren in einem persönlichen Stil ist nichts anderes als Knebelung der schöpferischen Freiheit

„Du sollst vor jedem Bild, was Du beginnst, das Gefühl haben, es wäre dein erstes“

Routine ist somit der Tod jeder Kunst. Diese Überlegungen waren und sind für Wolfgang der Ausgangspunkt jeglicher Arbeit.

„Ich wollte immer auf den Augenblick reagieren können“.

Die Redaktion wünscht ihm dabei auch weiterhin gutes Gelingen.